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newsletter 04/2015

Unsere Themen:

1. Kunden

- Barmenia vertraut auf Nachhaltigkeitsanalysen von oekom research

- Evenord-Bank und oekom research starten Zusammenarbeit

- Steyler Ethik Bank bringt nachhaltigen Stiftungsfonds auf den Markt

- Berlin Hyp legt Grünen Pfandbrief auf

2. Global Challenges Index

- Global Challenges Index und Global Challenges Corporates: Fondsvolumen steigt auf 340 Millionen Euro

3. Studien/Publikationen

- Wachsende Bedeutung von ESG-Kriterien bei alternativen Investments

- Umweltbewusstsein in Deutschland 2014

4. Literaturtipps

- Institutionelle Anleger und nachhaltige Kapitalanlagen

5. Veranstaltungen

- DBU Sommerakademie

- PRI in Person



1. Kunden

Barmenia vertraut auf Nachhaltigkeitsanalysen von oekom research

Die Barmenia Versicherungsgruppe berücksichtigt bei ihrer Kapitalanlage Nachhaltigkeitsaspekte und greift dafür auf die Nachhaltigkeitsanalysen von oekom research zurück. Bereits im September 2014 hat die Barmenia die UN-Prinzipien für Verantwortliches Investieren (PRI) unterzeichnet. Nun wird sie in einem ersten Schritt ihren eigenen Wertpapierbestand bis Ende des ersten Halbjahres 2015 von oekom research nach ESG-Kriterien prüfen lassen.

Die Barmenia Versicherungen mit Hauptsitz in Wuppertal zählen zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland und investieren derzeit jährlich ca. eine Milliarde Euro.

Kontakt: Stephan Bongwald, Nachhaltigkeitsbeauftragter, Barmenia Versicherungen, Tel: +49/(0)202/438-3240, E-Mail: stephan.bongwald@barmenia.de


Evenord-Bank und oekom research starten Zusammenarbeit

Die Evenord-Bank nutzt ab sofort die Nachhaltigkeitsanalysen von oekom research, um ihre Eigenanlagen nachhaltig auszurichten und ihren Kunden eine nachhaltige Vermögensverwaltung anzubieten. Für die Definition der Eckpunkte des zugrunde liegenden Nachhaltigkeitskonzeptes hat die Evenord-Bank auch ihre Mitarbeiter und Kunden befragt. Auf dieser Basis wurde zusammen mit oekom research eine nachhaltige Anlagestrategie entwickelt und zahlreiche Ausschlusskriterien aus den Bereichen kontroverse Geschäftspraktiken und Geschäftsfelder festgelegt. Dazu zählen unter anderem Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen, Korruption, Rüstung und Atomenergie.

„Neben der Verantwortung gegenüber unseren Kunden liegt uns auch die Verantwortung gegenüber der Umwelt und Gesellschaft am Herzen“, so Horst Schneider, Vorstandsvorsitzender der Evenord-Bank. „Die Unternehmens- und Länderratings von oekom research bieten eine hervorragende Basis, die für uns wichtigen Werte auch in der Kapitalanlage zu berücksichtigen.“

Die Evenord-Bank mit Sitz in Nürnberg ist Mitglied der genossenschaftlichen Finanzgruppe der Volksbanken Raiffeisenbanken. Zu ihren Kundengruppen zählen vor allem Gewerbe- und Privatkunden, hauptsächlich aus dem Mittelstand.

Kontakt: Vanessa Kugler, Evenord-Bank eG-KG, Tel: +49/(0)911/92974-25, E-Mail: vanessa.kugler@evenord-bank.de


Steyler Ethik Bank bringt nachhaltigen Stiftungsfonds auf den Markt

Die Steyler Ethik Bank bietet ab sofort einen nachhaltigen Fonds für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen an. Institutionen, die sich von ihrem Auftrag her für das Gemeinwohl einsetzen, können mit dem Steyler Fair und Nachhaltig - Stiftungsfonds künftig auch bei der Geldanlage ethisch handeln. Das Geldinstitut ergänzt hiermit die Fondsreihe „Steyler Fair und Nachhaltigkeit“.



„Unser neuer Steyler Fair und Nachhaltig - Stiftungsfonds ist auf die besonderen Bedürfnisse von Stiftungen und anderen Non-Profit-Organisationen zugeschnitten, die bei der Geldanlage keine hohen Risiken eingehen dürfen. Mit einer Aktienquote von maximal 30 Prozent eignet er sich für die Sicherheitserfordernisse dieser Investorengruppe. Erträge werden halbjährlich ausgeschüttet und können so direkt in die Projektarbeit fließen“, erklärt Norbert Wolf, Geschäftsführer der Steyler Ethik Bank.


Der Stiftungsfonds hat strenge Anforderungen an die Nachhaltigkeit, die bereits bei den Publikumsfonds, dem Steyler Fair und Nachhaltig - Aktienfonds sowie dem Steyler Fair und Nachhaltig - Rentenfonds, Anwendung finden. Für die Titelauswahl greift die Steyler Ethik Bank auf die Nachhaltigkeitsanalysen ihres langjährigen Partners oekom research zurück. Die endgültigen Entscheidungen trifft ein eigener Ethik-Anlagerat. Investiert wird ausschließlich in Unternehmen und Länder, die mit dem „oekom Prime Status“ ausgezeichnet sind und nicht gegen die festgelegten Ausschlusskriterien verstoßen.

Kontakt: Norbert Wolf, Geschäftsführer Steyler Ethik Bank, Tel: +49/(0)2241/1205101, E-Mail: n.wolf@steyler-bank.de


Berlin Hyp legt Grünen Pfandbrief auf

Die Berlin Hyp hat Ende April 2015 ihren ersten Grünen Pfandbrief emittiert. Im Rahmen einer „Second Party Opinion“ hat oekom research als unabhängiger Gutachter den nachhaltigen Mehrwert dieser Anleihe anhand strenger und umfassender Nachhaltigkeitskriterien überprüft und bestätigt. Die Emission dient der Finanzierung grundpfandrechtlich besicherter Immobilien. Diese erfüllen entweder die Voraussetzungen anspruchsvoller Energieeffizienz-Standards oder haben sich für ein Green-Building-Zertifikat international anerkannter Zertifizierungsgesellschaften qualifiziert. Darüber hinaus haben sie die Überprüfung anhand weiterer, von oekom research festgelegter, Nachhaltigkeitskriterien bestanden. Der Betrag in Höhe des Emissionserlöses wird für die Refinanzierung bestehender gewerblicher Green-Building-Finanzierungen und für künftige Finanzierungen neuer Green Buildings verwendet.

„Der Grüne Pfandbrief hat strenge Nachhaltigkeitsbedingungen für neue Green-Building-Finanzierungen“, erläutert Bodo Winkler, Leiter Investor Relations und Credit Treasury der Berlin Hyp. „Dadurch leisten Investoren einen erheblichen Beitrag zur Schaffung eines nachhaltigen und insbesondere ökologischen Mehrwerts.“

Mit einem Orderbuch von fast 2 Milliarden Euro war die Anleihe vierfach überzeichnet. Knapp die Hälfte der Emission wurde bei Investoren mit einem klaren Nachhaltigkeitsfokus platziert.

Kontakt: Bodo Winkler, Leiter Investor Relations/Credit Treasury, Berlin Hyp AG, Tel: +49/(0)30/2599 9521, E-Mail: bodo.winkler@berlinhyp.de


2. Global Challenges Index

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates: Fondsvolumen steigt auf 340 Millionen Euro

Die Nachfrage nach Fonds, die auf den Nachhaltigkeitsstandards des Global Challenges Index (GCX) basieren, hält an. Zum Ende des ersten Quartals (Stand: 31. März 2015) hat das investierte Vermögen in Fonds auf Aktien des GCX und Anleihen des Global Challenges Corporates (GCC) die Schwelle von 340 Millionen Euro erreicht. Damit hat das Volumen erneut einen Höchststand markiert.

Seit Jahresanfang bis Ende März 2015 wuchs das Volumen um rund 15 Prozent – zum Jahresauftakt hatte das investierte Vermögen noch bei etwa 290 Millionen Euro gelegen. Privatanleger können über die beiden Publikumsfonds NORD/LB AM GCX-Indexfonds und PRIMA Global Challenges Fonds in die 50 internationalen Aktien des GCX investieren.

Den größten Wertzuwachs im ersten Quartal 2015 erzielten die Aktien des US-amerikanischen Betreibers von Geothermie-Kraftwerken Ormat Technologies (WKN: A0DK9X, plus 54 Prozent) sowie des spanischen Windanlagenherstellers Gamesa (WKN: A0B5Z8, plus 51 Prozent). Auch die Titel des weltweit größten Herstellers homöopathischer Arzneimittel Boiron (WKN: 873532, plus 50 Prozent), des französischen Autobauers Renault (WKN: 893113, plus 42 Prozent) und von STMicroelectronics (WKN: 893438, plus 41 Prozent) aus den Niederlanden verbuchten ein kräftiges Plus.

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:

www.gc-index.com


3. Studien/Publikationen

Wachsende Bedeutung von ESG-Kriterien bei alternativen Investments

Die meisten institutionellen Investoren berücksichtigen bei der Investition in alternative Anlagen ESG-Kriterien. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 97 institutionellen Investoren aus 22 Ländern, die Mercer und LGT Partners unter dem Titel „Global Insights on ESG in Alternative Investing“ veröffentlicht haben. So beziehen drei Viertel (76 Prozent) der Befragten ESG-Kriterien in ihre Investmententscheidungen mit ein. Über die Hälfte der Befragten (57 Prozent) geht davon aus, dass sich dies positiv auf die risikoadjustierte Rendite auswirkt. Für zwei Drittel der Befragten stellt die Beachtung von ESG-Kriterien einen zentralen Bestandteil des Reputationsrisikomanagements dar.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.uk.mercer.com/newsroom/global-insights-on-esg-in-alternative-investing-report.html


Umweltbewusstsein in Deutschland 2014

Umweltbewusstsein_2014.jpg Das Umweltbewusstsein der Deutschen wandelt sich. Das belegt die neue Umweltbewusstseinsstudie von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA). Demnach sehen immer mehr Befragte den Umwelt- und Klimaschutz als zentrales Thema in Bezug auf Zukunftsaufgaben, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze.

Fast zwei Drittel der über 2.000 Befragten (63 Prozent) geben an, dass sie den Umwelt- und Klimaschutz für eine grundlegende Bedingung zur Bewältigung von Zukunftsaufgaben wie beispielsweise dem Umgang mit den Herausforderungen der Globalisierung halten. 2012 taten dies nur 40 Prozent. Knapp die Hälfte aller Befragten hält Umwelt- und Klimaschutz zudem für eine grundlegende Voraussetzung, um den Wohlstand zu sichern (56 Prozent), die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten (48 Prozent) und Arbeitsplätze zu schaffen (46 Prozent).

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2014


4. Literaturtipps

Institutionelle Anleger und nachhaltige Kapitalanlagen

Henry Schäfer möchte als Herausgeber des Buches „Institutionelle Anleger und nachhaltige Kapitalanlagen“ Motivationen und Zugangswege zu nachhaltigen Kapitalanlagen von Banken, Stiftungen und Altersvorsorgeeinrichtungen aufzeigen. In Best-Practice-Beiträgen von Banken wird dargestellt, welche Rolle ESG-Aspekte beim Umgang von Kreditinstituten mit ihren Eigenanlagen einnehmen bzw. wie sie angewendet werden. Praxisbeispiele von Stiftungen geben Einblick, welche individuellen Formen nachhaltiger Kapitalanlagen bei diesen Investoren möglich sind. Denn bei Stiftungen setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass ihre Kapitalanlagen nicht nur als Mittel zum Stiftungszweck zu verstehen sind, sondern auch selbst Teil des Stiftungszwecks sein können. Bei den betrieblichen Altersvorsorgeeinrichtungen, laut Herausgeber die „Sorgenkinder“ der nachhaltigen Kapitalanlage in Deutschland, stehen Beispiele aus Österreich und der Schweiz im Mittelpunkt.

Henry Schäfer (Hrsg.) (2014): Institutionelle Anleger und nachhaltige Kapitalanlagen. Best Practices deutscher Banken, Stiftungen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Springer Gabler Verlag, ISBN 978-3-658-04425-1, Preis: 39,99 Euro


5. Veranstaltungen

DBU Sommerakademie

Die diesjährige Sommerakademie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) findet vom 29. Juni bis 1. Juli 2015 in Ostritz-St. Marienthal statt. Vertreter von Wissenschaft, Politik, Unternehmen, Verbänden und Stiftungen diskutieren zum Thema „Was ist nachhaltig? – Methoden zur Nachhaltigkeitsbewertung“. Kristina Rüter, Research Director bei oekom research, wird über das Thema „Unternehmensbewertung im Nachhaltigkeitsrating“ referieren.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.dbu.de/550artikel36026_135.html


PRI in Person

Die PRI-Initiative lädt vom 8. bis 10. September 2015 zu ihrer Jahreskonferenz „PRI in Person“ nach London ein. Auf der Agenda stehen unter anderem die Themen Long Term Investing und Impact Investment.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.unpri.org/events/pri-in-person-2015


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