home | sitemap | impressum | kontakt | kundenportal ORBIT

drucken Seite Drucken

newsletter 03/2016

Unsere Themen:

1. Kunden

- Raiffeisen Capital Management nutzt oekom Sustainability Bond Rating für Raiffeisen-GreenBonds-Fonds

2. oekom Services

- Veröffentlichung des Corporate Responsibility Review 2016

- Research Services – neues Team zur noch engeren Kundenbetreuung

3. Global Challenges Index

- Rebalancing des Global Challenges Index: Sonova Holding löst Accenture ab

4. Markt

- Erweiterte Green Bond Principles sollen auch Social Bonds abdecken

5. Studien/Publikationen

- OECD-Arbeitspapier zur Auswirkung von Umweltauflagen auf Exportströme

6. Initiativen

- Verbraucherportal Fair Finance Guide Deutschland gestartet

- Neuauflage der Eurosif SRI Studie

7. Literaturtipps

- Alex Perry: In Afrika - Reise in die Zukunft

8. Veranstaltungen

- GARI Conference 2016 – The Globalisation of Corporate Governance

- Jahreskonferenz des US Sustainable Investment Forum: Investing for the next generation

- 16. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung



1. Kunden

Raiffeisen Capital Management nutzt oekom Sustainability Bond Rating für Raiffeisen-GreenBonds-Fonds

Raiffeisen Capital Management, Teil der größten Bankengruppe Österreichs und einer der größten nationalen Asset Manager, bezieht ab sofort nachhaltige Anlageuniversen von oekom research für den Raiffeisen-GreenBonds-Fonds. Die Auswahl geeigneter Anleihen für den Fonds basiert dabei auf dem neu entwickelten Sustainability Bond Rating von oekom research, das neben der Nachhaltigkeit des Emittenten einen Fokus auf die Analyse der Nachhaltigkeitsqualität der durch den Bond finanzierten Projekte legt.

Der Raiffeisen-GreenBonds-Fonds ist ein Renten-Themenfonds im Umweltbereich, der sich in erster Linie an institutionelle Anleger wie Vorsorgekassen und Vermögensverwalter richtet. Der Schwerpunkt des Fonds liegt auf Investments in erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Schadstoffbekämpfung, nachhaltige Abfallwirtschaft, Wasserversorgung und nachhaltiges Bauen.

Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung Nachhaltige Investments bei der Raiffeisen KAG: „ Da wir uns mit unserem Fonds vor allem an die ‚Überzeugungstäter‘ unter den nachhaltigen Investoren richten, haben wir sehr hohe Ansprüche. Mit dem Sustainability Bond Rating erlaubt es uns oekom research, die tatsächlich grünen Bonds zu selektieren. Dies setzt hohe Standards im Markt, denn sowohl die Qualität der Analysen von oekom research als auch die Transparenz im gesamten Verfahrensprozess entsprechen genau unseren Vorstellungen und Anforderungen.“

Kontakt: Mag. Wolfgang Pinner, Abteilungsleiter Socially Responsible Investment, Raiffeisen KAG, Tel: +43 1 711 70-2100, E-Mail: wolfgang.pinner@rcm.at


2. oekom Services

Veröffentlichung des Corporate Responsibility Review 2016

oekom research stellt im aktuellen Corporate Responsibility Review 2016 nach wie vor nur langsame Fortschritte im Bereich der ökologischen und sozialen Unternehmensverantwortung fest. Nur etwas mehr als 16 Prozent der Unternehmen weltweit erfüllen die Mindestanforderungen von oekom research an Nachhaltigkeitsmanagement und -leistungen und wurden daher in 2015 mit dem oekom Prime Status ausgezeichnet. Dieser Anteil ist zwar genauso niedrig wie im Vorjahr, insgesamt ist jedoch ein langsamer Trend hin zu einer generellen Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistungen zu sehen: Mit knapp 36 Prozent zeigt inzwischen etwas mehr als ein Drittel der Unternehmen erste Ansätze zum Engagement auf diesem Gebiet. Umgekehrt ging der Anteil der als schlecht bewerteten Unternehmen weiter leicht zurück – von rund 50 Prozent in 2014 auf nun knapp 48 Prozent.  



Crocker: Somebody Else s Problem

Der Branchenvergleich der Unternehmen verfestigt das Bild, das sich in den letzten Jahren etabliert hatte: Mit einer Bewertung von 47,4 auf einer Notenskala von 0 bis 100 (Bestnote) schnitten die Hersteller von Haushaltsprodukten wie im letzten Jahr auch am besten ab. An zweiter Stelle stand im Beobachtungszeitraum die Automobilindustrie mit einer Bewertung von 44,4. Schlusslichter sind unter anderem die Versicherungen, die Bau- und Immobilienbranche, die Öl- und Gasbranche sowie der Einzelhandel und das Logistikgewerbe mit Bewertungen zwischen 20 und 25 Notenpunkten.

Kontroverse Geschäftspraktiken und Verstöße gegen die im UN Global Compact definierten Prinzipien einer verantwortungsvollen Unternehmensführung wurden 2015 vor allem im Rohstoffsektor festgestellt. Hier häufen sich Landnutzungskonflikte, Menschenrechtsverletzungen und schädliche Auswirkungen auf die Ökosysteme. Involviert sind dabei besonders Öl- und Gasunternehmen, deren Ausrüster und Serviceunternehmen sowie die Metall- und Bergbaubranche.

Eine Chance zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance sieht die Studie in den von den Vereinten Nationen verabschiedeten UN Sustainable Development Goals (SDGs), wenn diese als Richtlinien für mehr Nachhaltigkeitsengagement verstanden werden. Die Analyse der Unternehmensaktivitäten im Spiegel der durch die SDGs definierten Zielsetzungen macht jedoch sichtbar, dass in den meisten Gebieten noch großer Nachholbedarf besteht.

Robert Haßler, CEO von oekom research, kommentiert: „Die Ergebnisse unseres Jahresberichts zeigen, dass es noch ein weiter Weg hin zu gelebtem nachhaltigen Wirtschaften ist. Nur ein kleiner Teil der Unternehmen hat die Wichtigkeit und Bedeutung einer umfassenden Integration von Nachhaltigkeitskriterien in das Kerngeschäft erkannt. Wir hoffen, dass in Zukunft mehr Unternehmen den positiven Zusammenhang zwischen ökologischer und sozialer Verantwortung und dem Geschäftserfolg erkennen. Institutionelle Investoren sind hier schon einen Schritt weiter und fordern dies mehr und mehr von Unternehmen ein. Wenn sich Unternehmen ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung stellen wollen, können ihnen die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen dabei gute Orientierungshilfe leisten.“

Der Corporate Responsibility Review 2016 kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://oekom-research.com/homepage/german/oekom_cr_review_D_2016.pdf


Research Services – neues Team zur noch engeren Kundenbetreuung

Unter den vielen Entwicklungen im nachhaltigen Investment zeichnet sich ein Trend bereits jetzt ab: In dem Maße, wie Reporting-Anforderungen immer umfangreicher werden, nimmt gleichzeitig auch der Bedarf an Transparenz und bestmöglicher Verfügbarkeit von Informationen zu. Verstärkt durch die Beschlüsse des Weltklimagipfels und die Zielformulierungen der SDGs, kommen damit nochmal höhere Ansprüche an das Nachhaltigkeitsmanagement auf Unternehmen und Investoren zu.

In seinem Selbstverständnis als innovativer Partner nachhaltig orientierter Investoren sieht oekom research daher einen großen Bedarf an noch spezifischerer Unterstützung und der Bündelung seiner Expertise in diesem Bereich. Aus diesem Grund wurde das neue Team „Research Services“ aufgestellt. Es gewährleistet eine noch engere inhaltliche und technische Zusammenarbeit und steht ab sofort als Partner bei Fragen zur Seite. Insbesondere werden die Kollegen von Research Services für folgende Aufgaben zuständig sein:

- Erstellung und Betreuung von Anlageuniversen

- Beantwortung inhaltlicher Anfragen zu Ratings und Ausschlusskriterien sowie zu den thematischen Hintergründen

- Durchführung von Portfolio-Analysen

- Technischer Support inklusive ORBIT Account-Management

Das neue Team besteht aus erfahrenen Mitarbeitern unseres Unternehmens und wird von Philipp Rühle als Director Research Services geleitet. Er ist seit über zehn Jahren bei oekom research und hatte zuletzt als Research Director die Leitung eines der vier Analystenteams verantwortet. Derzeit gehören dem Team noch zwei weitere Personen an – Andrea Fix und Michael Finette. Beide waren  früher als Analyst bzw. Senior Analyst in unserem Hause tätig. Demnächst wird noch eine vierte Person das Team verstärken.

 Crocker: Somebody Else s Problem


Das Research Services Team ist ab sofort unter research.services@oekom-research.com sowie telefonisch unter +49 (0)89 5441-84-86 erreichbar. 


3. Global Challenges Index

Rebalancing des Global Challenges Index: Sonova Holding löst Accenture ab

Die schweizerische Sonova Holding wurde zum 18. März 2016 in den Global Challenges Index (GCX) aufgenommen. Der Entwickler und Hersteller von Hörgeräten und Implantaten zur Verbesserung des Hörvermögens ersetzte den Beratungsdienstleister Accenture, der den strengen Auswahlkriterien des GCX nicht mehr genügt.

„Die Produkte von Sonova tragen maßgeblich zur Verbesserung und Erhaltung der Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust bei. Darüber hinaus setzt sich Sonova für den Zugang Bedürftiger zu Hörgeräten in Entwicklungsländern ein, etwa durch Ausbildung von Fachkräften, Aufbau von Hörzentren und Produktspenden“, begründet Hendrik Janssen, stellvertretender Geschäftsführer der Börse Hannover, die Aufnahme des Unternehmens in den Index.

Sarah Kreienbühl, Group Vice President Corporate HRM & Communications bei der Sonova AG, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, dass Sonova erstmals in den Global Challenges Index aufgenommen wird. Dies ist eine wichtige Bestätigung und Anerkennung für unser Nachhaltigkeitsengagement. Wir sehen die Aufnahme als Ansporn und werden auch künftig alles daran setzen, den weltweiten Zugang zu audiologischer Versorgung zu verbessern, die Lösungen für unsere Kunden durch kontinuierliche Innovationen zu optimieren, in das persönliche Wachstum und die Entwicklung unserer Mitarbeitenden zu investieren, ihnen sinnerfüllte Arbeit zu bieten, sowie bei allen Geschäftsaktivitäten umweltfreundliche Verfahren einzusetzen.“

Accenture wird aufgrund eines Rüstungsverstoßes aus dem Index ausgeschlossen. Hintergrund ist die Beteiligung Accentures an dem sogenannten 
US Army STOC II Ausbildungsprogramm der US-Armee, bei dem Software für Trainingssimulationen entwickelt wird. Entsprechend des strengen GCX-Konzepts, das die Entwicklung und Herstellung sogenannter ‚sonstiger Rüstungsgüter‘ – per Definition sind dies speziell für das Militär angepasste Produkte und Dienstleistungen, die selbst keinen Waffencharakter haben – ab einem Umsatzanteil > 0% ausschließt, kann Accenture nicht mehr im GCX verbleiben.

Hintergrund des Wechsels ist das reguläre Rebalancing des GCX. Die Index-Zusammensetzung wird halbjährlich geprüft. Wenn Aktien nicht mehr den strengen Auswahlkriterien genügen, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen.

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter 
www.gc-index.com.


4. Markt

Erweiterte Green Bond Principles sollen auch Social Bonds abdecken

Eine von der Green Bond Principles Initiative ins Leben gerufene Arbeitsgruppe soll ein Richtlinienset für den Social Bonds Markt erstellen, das noch im Laufe dieses Jahres vorgestellt werden wird. Zur Arbeitsgruppe zählen Repräsentanten der Finanzinstitute Calvert, Threadneedle, Zurich, Actiam, Rabobank, Credit Agricole, Morgan Stanley, HSBC, Citi, JP Morgan, Daiwa, the EBRD, des Council of Europe, der Inter-American Development Bank sowie des Instituto de Credito Oficial (ICO). Das Inaugurationstreffen fand Anfang März in Madrid statt.

Das Framework soll als Anhang die bereits bestehenden Green Bond Principles ergänzen und noch im Sommer 2016 von der Arbeitsgruppe verabschiedet werden. Danach werden die Teilnehmer gebeten, als Unterzeichner die Social Bond Principles zu unterstützen.

Der Originalbericht liegt in englischer Sprache unter www.environmental-finance.com/content/news/green-bond-principles-to-be-widened-to-cover-social-bonds.html vor.


5. Studien/Publikationen

OECD-Arbeitspapier zur Auswirkung von Umweltauflagen auf Exportströme

Ein OECD-Arbeitspapier der Autoren Tomasz Koźluk und Christina Timiliotis sieht keine negativen Auswirkungen von strengeren Umweltauflagen auf die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern. Die beiden Experten analysierte Warenströme zwischen fortgeschrittenen und aufstrebenden Volkswirtschaften und stellten fest, dass die Exportwirtschaft eines Landes keine Nachteile erleidet, wenn Umweltauflagen verstärkt oder verschärft werden.

Länder mit einer starken Industriebasis wie Deutschland oder China könnten demzufolge ihre Umweltgesetze verschärfen, ohne dabei Exportanteile einzubüßen. Zwar würden umweltbelastende und energieintensive Branchen wie die Chemie- oder die Stahlindustrie etwas an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Dieser Nachteil würde aber durch einen Anstieg der Exporte aus weniger umweltbelastenden Branchen kompensiert.

Die Untersuchung stützt sich auf Auswertungen des bilateralen Handels zwischen Industrienationen seit den 1990er Jahren und umfasst dabei 23 OECD-Länder sowie 6 BRICS-Länder.

Weitere Informationen finden Sie unter www.oecd-ilibrary.org/docserver/download/5jm2hh7nf3wd.pdf?expires=1458140944&id=id&accname=guest&checksum=3EEB5F780178DDA5F32AB87B09961DB8.


6. Initiativen

Verbraucherportal Fair Finance Guide Deutschland gestartet

Seit dem 15. März ist der Fair Finance Guide – eine internationale Initiative und Koalition von Organisationen aus acht Ländern zur Bewertung der Kredit- und Anlagepolitik von Banken – auch in Deutschland vertreten. Mit einer selbst entwickelten Bewertungsmethodik will es die Initiative Verbrauchern ermöglichen, sich besser über die Finanzierungs- und Investitionspolitik ihrer Bank zu informieren. Sie sollen zudem die Gelegenheit bekommen, die Diskrepanz zwischen öffentlichen Selbstverpflichtungen und Selbstdarstellungen von Banken und ihren tatsächlichen Geschäftspraktiken zu erkennen, um so mit der Wahl ihrer Bank mit darüber zu entscheiden, wohin ihr Geld fließt. Fair Finance Guide Deutschland hat zum Start seiner Tätigkeit eine erste Bewertung namhafter Banken präsentiert. Die dabei verwendete Methode, die Bewertungen ausschließlich aus den in öffentlich zugänglichen Dokumenten dargestellten Richtlinien der Banken abzuleiten, wird in Fachkreisen auch kritisch gesehen.


Weitere Informationen stehen unter www.fairfinanceguide.de zur Verfügung.


Neuauflage der Eurosif SRI Studie

Der europäische Dachverband für nachhaltige Geldanlagen (European Sustainable Investment Forum) hat die Arbeit an der Neuauflage der europäischen SRI-Studie mit einem Sponsorenaufruf gestartet.

Flavia Micilotta, Executive Director Eurosif: "Die Studie ist eine der wenigen Quellen, die den europäischen SRI-Markt detailliert untersucht und über 200 Asset Manager und Asset Owner aus 13 Ländern einbezieht. Die siebte Auflage wird zudem einen näheren Blick auf die Hauptrisiken und Chancen der aktuellsten regulatorischen Entwicklungen im Bereich ESG Disclosure und Green Bonds werfen.“

Die Studie soll voraussichtlich im Oktober oder November 2016 veröffentlicht werden und betrachtet die Entwicklungen auf dem Markt in Europa mit dem Stichtag zum 31. Dezember 2015. Sie erscheint alle zwei Jahre und wurde zuletzt im Herbst 2014 präsentiert. Damals konnten im Berichtszeitraum zwischen 2011 und 2013 zweistellige Wachstumsraten bei nachhaltigen Anlagestrategien festgestellt werden.

Weitere Informationen sind bei Flavia Micilotta unter Tel. +32 474868953 sowie Email flavia.micilotta@eurosif.org und unter www.eurosif.org/our-work/research/sri/sponsorship/ erhältlich.


7. Literaturtipps

Alex Perry: In Afrika - Reise in die Zukunft

Environmental Sustainability Using Green TechnologiesDas Ende letzten Jahres auf Englisch erschienene „In Afrika: Reise in die Zukunft“ liegt nun auch auf deutsch vor und ist eine literarische und umfangreich recherchierte Geschichte des neuen Afrika. Als Auslandskorrespondent vom „Time Magazine“ reiste der inzwischen für „Newsweek“ arbeitende Journalist Alex Perry über sieben Jahre durch mehr als hundert Länder Asiens und Afrikas und hat für seine Reportagen mehrfach höchste Auszeichnungen bekommen. Seine Recherchen über die Enthauptungen durch Boko Haram wurden vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag sogar als Beweismittel herangezogen.

Perry beschreibt in seinem neuesten Buch einen Kontinent, der sich in einer Phase geradezu wütender Selbstbehauptung befindet. Auf seiner Reise traf er Unternehmer und Warlords, Professoren und Drogenschmuggler, Präsidenten und Dschihadisten und ermöglicht so einen ebenso eindringlichen wie facettenreichen Blick auf das moderne Gesicht Afrikas.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fischerverlage.de/buch/in_afrika_reise_in_die_zukunft/9783104006680.


8. Veranstaltungen

GARI Conference 2016 – The Globalisation of Corporate Governance

Die internationale Konferenz, die vom 18. bis 20. April stattfindet, versteht sich als Forum für Forschende und Arbeitende in den Bereichen Corporate Governance und Accountability. Das GARI Centre (The Henley Centre for Governance, Accountability & Responsible Investment) bringt dabei Vordenker aus dem Unternehmens- und Investmentumfeld mit akademischen Gruppierungen zusammen, um die zukünftige Entwicklung der Corporate Governance weltweit zu diskutieren und mitzugestalten.

Aktuelle Schwerpunkte der Konferenz sind darüber hinaus die zunehmende Globalisierung der Corporate Governance und die internationale Proliferation von Verfahrensregeln zur Corporate Governance. 

oekom research ist auf der Veranstaltung durch Martina Macpherson, Representative London, vertreten.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.store.reading.ac.uk/browse/extra_info.asp?compid=2&modid=2&catid=9&prodid=651.


Jahreskonferenz des US Sustainable Investment Forum: Investing for the next generation

Vom 23. bis 25. Mai findet in Washington die Jahreskonferenz „Investing for the next generation“ des US-amerikanischen Verbandes für nachhaltige Geldanlagen (US SIF) statt. Die Konferenz bringt Verantwortliche und Führungspersönlichkeiten auf dem Gebiet des Sustainable, Responsible und Impact Investing mit Investoren, CEOs und politischen Entscheidungsträgern zusammen und ist als Plattform zur Diskussion neuer Herangehensweisen, Trends und politischer Entwicklungen gedacht.

Das Hauptmotto „Investing for the next generation“ wird auf der Konferenz in den  Teilbereichen „Securing the environment“, „Broadening economic opportunity“ sowie „Exploring industry trends“ diskutiert.

Weitere Informationen stehen unter www.cvent.com/events/investing-for-the-next-generation/event-summary-86564425a4e4472abcaebaad41c845ec.aspx zur Verfügung.


16. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Die am 31. Mai in Berlin stattfindende 16. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) erörtert neue Konzepte und Lösungen für die aktuellen und zukünftigen Nachhaltigkeitsherausforderungen und diskutiert diese in vier parallelen Themenforen:

•    über_leben: Wie können richtige Lebensstile und nachhaltiger Konsum erreicht werden?

•    über_arbeiten: Wie beeinflusst nachhaltiges Wirtschaften die Zukunft der Arbeit und den sozialen Zusammenhalt?

•    über_denken: Wie passen Innovation und Nachhaltigkeit zusammen?

•    über_Nachhaltigkeit: Mit welchen Instrumenten lässt sich Nachhaltigkeitspolitik organisieren?

Die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) soll Teil einer ambitionierten Weiterentwicklung einer allgemeinen Nachhaltigkeitsstrategie des RNE werden. Über die Gestaltung all dessen wird auf der Konferenz mit politisch Verantwortlichen diskutiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesministerinnen Johanna Wanka und Barbara Hendricks sowie Bundesminister Gerd Müller haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

oekom research ist auf der Konferenz mit Dieter Niewierra, Director Communications, vertreten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nachhaltigkeitsrat.de/jahreskonferenz/ueberblick/.

 


top nachrichten

Manipulation von Kraftstoffverbrauchswerten bei Mitsubishi

2016/04/20

"Panama Papers": Enthüllungen über die Geschäfte der Anwaltskanzlei MossackFonseca

2016/04/05

oekom Corporate Responsibility Review 2016

2016/03/22

Nachrichtenarchiv

info-center

ARISTA® zertifiziert