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newsletter 12/2014

Unsere Themen:

1. Kunden

- Style Research nutzt Daten von oekom research

2. Responsibility Rating

- oekom research bewertet Nachhaltigkeit in der Textilbranche

3. Markt

- ESG-Strategien europäischer Asset Owner

- Asiens SRI-Markt wächst

4. Studien/Publikationen

- Korruptionswahrnehmungsindex 2014

- Germanwatch stellt Globalen Klima-Risiko-Index vor

5. Veranstaltungen

- Geld rettet die Welt? Fachtagung zu ethisch-ökologischen Geldanlagen

- FAIR HANDELN 2015



1. Kunden

Style Research nutzt Daten von oekom research

Der auf Finanz- und Portfolioanalysen spezialisierte Anbieter Style Research bietet seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, für die Auswertungen zur Nachhaltigkeitsqualität ihrer Portfolios auf die Ratings von oekom research zuzugreifen. Über die Enterprise-Plattform von Style Research besteht die Möglichkeit, die detaillierten Unternehmens- und Länderratings von oekom research zu nutzen und so soziale, ökologische und Corporate Governance-bezogene Faktoren systematisch in Investmentprozesse zu integrieren. Style Research ist in London, Boston und Montreal ansässig und hat mehr als 300 internationale Kunden in 25 Ländern.

„Die Ratings von oekom research haben uns mit ihrer Qualität und Detailtiefe überzeugt“, erläutert Robert Schwob, Principal bei Style Research, die Gründe für die Zusammenarbeit. „Wir sind sicher, dass diese Nachhaltigkeitsratings unseren Kunden einen echten Mehrwert im Hinblick auf die Beurteilung der nachhaltigkeitsbezogenen Chancen und Risiken ihres Portfolios bieten.“

Für oekom research ist die Zusammenarbeit mit Style Research ein wichtiger Schritt zum Ausbau der Präsenz im angloamerikanischen Raum. „Nach der Eröffnung unserer Repräsentanz in London im Mai dieses Jahres ist die Kooperation mit Style Research ein weiterer wichtiger Schritt, um unsere Qualitätsanalysen auch britischen und US-amerikanischen Investoren und Vermögensverwaltern zugänglich zu machen“, bewertet Robert Haßler, CEO von oekom research, die neue Kooperation.

Kontakt: Martina Macpherson, oekom research Repräsentanz London, c/o Sustainable Investment Partners, Tel: +44 207 8346750, E-Mail: martina.macpherson@oekom-research.com


2. Responsibility Rating

oekom research bewertet Nachhaltigkeit in der Textilbranche

oekom research hat 52 Unternehmen der Branche Textiles & Apparel daraufhin untersucht, inwiefern sie sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung und den damit verbundenen Herausforderungen stellen. Die beste Gesamtwertung auf einer Skala von A+ (beste Note) bis D- erzielt mit einem B- Gildan Activewear aus Kanada. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen je mit der Note C+ H&M (SE) und Nike (US). Im Fokus stehen bei den Unternehmen der Textilbranche aus Nachhaltigkeitssicht unter anderem die Themen Arbeitsstandards in der Zulieferkette, Gefahrstoffmanagement, nachhaltige Wassernutzung und der verantwortungsvolle Bezug von Rohstoffen.

Informationen zu den Einzelergebnissen der analysierten Unternehmen erhalten Sie über einen Zugang zu unserer Benchmarking Datenbank ORBIT. Einen Überblick über die Ergebnisse der Branchenuntersuchung bietet außerdem der oekom Industry Focus, den Sie kostenfrei bei uns bestellen können.

Kontakt: Christopher Knapp, Manager Client Relations, oekom research, Tel: +49/(0)89/ 544184-67, E-Mail: knapp@oekom-research.com


3. Markt

ESG-Strategien europäischer Asset Owner

Die französische SRI-Organisation Novethic hat Anfang Dezember 2014 ihre jährliche Studie zur Integration von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung) durch europäische Asset Owner veröffentlicht. Befragt wurden 185 langfristig ausgerichtete Investoren (z. B. Pensionskassen und Versicherungsunternehmen) in 13 europäischen Ländern und mit einem Vermögen von insgesamt über 6 Billionen Euro.

Die Studie zeigt, dass europäische Asset Owner zunehmend ESG-Strategien anwenden. Die nordischen Länder und die Niederlande sind die am meisten entwickelten Märkte, in denen auch die größte Bandbreite an ESG-Strategien zum Einsatz kommt. Insgesamt gaben 72 Prozent der Befragten an, im Jahr 2013 ihre formalen Anforderungen für nachhaltige Geldanlagen erhöht zu haben, was einen Anstieg von etwa 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Bereits mehr als die Hälfte der Befragten wendet nach eigenen Angaben ESG-Kriterien für ihre gesamten Assets under Management an.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.novethic.com


Asiens SRI-Markt wächst

Der Branchenverband ASrIA (Association for Sustainable & Responsible Investment in Asia) hat im Dezember 2014 den Report „Asia Sustainable Investment Review 2014“ veröffentlicht. Demnach werden in Asien (ohne Japan) mit Stand Ende 2013 44,9 Milliarden US-Dollar unter Anwendung einer oder mehrerer SRI-Strategien nachhaltig veranlagt. Damit hat das Volumen von nachhaltigen Investments seit 2011 durchschnittlich um 22 Prozent pro Jahr zugelegt. Zudem zeugt eine starke Zunahme von Fondsvolumen und Fondsanzahl von einem dynamischen asiatischen SRI-Markt, trotz geringeren wirtschaftlichen Wachstums in der Region in den vergangenen Jahren.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://asria.org/asias-sustainable-investment-market-is-robust-and-growing


4. Studien/Publikationen

Korruptionswahrnehmungsindex 2014

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat zum 20. Mal den Korruptionswahrnehmungsindex veröffentlicht. Er umfasst in diesem Jahr 175 Länder und Territorien. Der Index setzt sich aus verschiedenen Expertenbefragungen zusammen und misst die bei Politikern und Beamten wahrgenommene Korruption. Deutschland erreicht auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) 79 Punkte und rangiert damit mit Island auf dem 12. Platz.

Im europäischen Vergleich belegen Dänemark (92 Punkte), Finnland (89) und Schweden (87) die vordersten Plätze. International reiht sich außerdem Neuseeland (91 Punkte) in die Gruppe der Spitzenreiter ein. Nordkorea und Somalia teilen sich mit nur acht Punkten den letzten Platz. Die Punktwerte von Angola, China, Malawi, Ruanda und von der Türkei haben sich im Vergleich zum vergangenen Jahr am stärksten verschlechtert.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.transparency.de/Pressemitteilung-Transparency.2576.0.html


Germanwatch stellt Globalen Klima-Risiko-Index vor

Die Philippinen, Kambodscha und Indien waren 2013 am stärksten von Wetterextremen betroffen. Deutschland nimmt für das Jahr 2013 den 32. Platz ein. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Globale Klima-Risiko-Index, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am 2. Dezember 2014 beim Klimagipfel in Lima (Peru) vorgestellt hat. Dieser Index erfasst die Verluste von Menschenleben sowie die direkten ökonomischen Verluste durch Wetterextreme wie Überschwemmungen, Stürme oder Hitzewellen.

Betrachtet man die vergangenen 20 Jahre insgesamt (1994 bis 2013), zeigt sich, dass Entwicklungsländer am meisten unter zunehmenden Wetterextremen leiden. Neun der am stärksten betroffenen zehn Staaten sind Entwicklungsländer, an der Spitze stehen Honduras, Myanmar (Birma) und Haiti. Insgesamt starben weltweit zwischen 1994 und 2013 mehr als 530.000 Menschen als direkte Folge von mehr als 15.000 extremen Wetterereignissen. Die materiellen Verluste betrugen mehr als 2,2 Billionen US-Dollar.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://germanwatch.org/de/9532


5. Veranstaltungen

Geld rettet die Welt? Fachtagung zu ethisch-ökologischen Geldanlagen

Können der private Konsum und die private Geldanlage zu mehr Umweltschutz und sozialer Verantwortung beitragen und wenn ja, in welchem Umfang? Welche Finanzprodukte und gesetzlichen Rahmenbedingungen sollte es dafür geben? Diese und weitere Fragen möchten der Verbraucherzentrale Bundesverband und das Projekt „Klimafreundliche Geldanlage“ der Verbraucherzentrale Bremen am 27. Februar 2015 in Berlin mit Akteuren aus Finanzwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.verbraucherzentrale-bremen.de/fachtagung-geldanlagen


FAIR HANDELN 2015

Die internationale Fach- und Verbrauchermesse FAIR HANDELN, die vom 9. bis 12. April 2015 in Stuttgart stattfindet, befasst sich mit den Themen Fair Trade sowie global verantwortungsvollem Handeln in den Bereichen Wirtschaft, Finanzwesen, Tourismus, Konsum und in der Entwicklungszusammenarbeit.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.messe-stuttgart.de/fairhandeln


top nachrichten

Style Research nutzt Daten von oekom research

2014/12/19

oekom research veröffentlicht Industry Report zur Pharmaindustrie

2014/12/02

Stellenausschreibung Director Communications (m/w)

2014/10/31

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