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newsletter 11/2014

Unsere Themen:

1. Kunden

- Verbund begibt ersten österreichischen Green Bond

2. oekom Services

- oekom research veröffentlicht Industry Report zur Pharmaindustrie

- oekom Position Paper: Hydraulic Fracturing

3. Global Challenges Index

- Nachhaltigkeitsindex GCX nun täglich in der Frankfurter Rundschau

4. Markt

- US-amerikanischer SRI-Markt wächst

- Wachstum nachhaltiger Publikumsfonds in Europa

5. Studien/Publikationen

- Transpareny International: Transparenz in der Unternehmensberichterstattung

6. Veranstaltungen

- TBLI Conference USA

- UPJ-Jahrestagung

- Deutsches CSR-Forum



1. Kunden

Verbund begibt ersten österreichischen Green Bond

Der österreichische Stromkonzern Verbund hat im November 2014 einen Green Bond mit einem Volumen von 500 Millionen Euro und einer Laufzeit von zehn Jahren am Kapitalmarkt platziert. Dies ist der erste Green Bond eines Unternehmens im deutschsprachigen Raum. Der Green Bond war mehr als 3-fach überzeichnet und erzeugte insbesondere bei nachhaltigen Investoren eine große Nachfrage.

Der Emissionserlös der Anleihe ist ausschließlich für die Finanzierung und Refinanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen in österreichischen Wasserkraftwerken sowie von erneuerbaren Energieprojekten in Deutschland und Österreich im Bereich Windkraft vorgesehen.

oekom research begleitet die Emission der Verbund Anleihe als unabhängiger Gutachter. Zu den Nachhaltigkeitskriterien zählen beispielsweise die Berücksichtigung umweltrelevanter Aspekte während Planung und Betrieb, Arbeitsbedingungen während Bau und Instandhaltung, die Vermeidung von CO2-Emissionen, Dialog mit den Betroffenen sowie soziale Standards in der Beschaffungskette. oekom research wird eine jährliche Überprüfung der Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien durchführen.

Kontakt: Andreas Wollein, Leiter Finanzmanagement und Investor Relations, Verbund AG, Tel: +43/(0)50313-52604, E-Mail: andreas.wollein@verbund.com


2. oekom Services

oekom research veröffentlicht Industry Report zur Pharmaindustrie

Cover_IR_PH_2014.jpg Die Ebola-Epidemie, die im Jahr 2014 in mehreren Ländern Westafrikas zahlreiche Todesopfer gefordert hat, zeigt einmal mehr die insgesamt schlechte medizinische Versorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Wie auch die Menschen in diesen Ländern Zugang zu Gesundheitsleistungen, insbesondere Arzneimitteln und Impfstoffen, bekommen können, ist eine der zentralen Fragen im Hinblick auf die gesellschaftliche Verantwortung der Pharmabranche. Die Ebola-Epidemie hat zudem ein weiteres Schlüsselthema der Nachhaltigkeit berührt: Welche Standards sind für klinische Tests zur Prüfung und Zulassung von Medikamenten notwendig? Zur Behandlung von Ebola hat die Weltgesundheitsorganisation WHO in Abstimmung mit einem Ethikrat Medikamente zur Behandlung freigegeben, die noch keine offizielle Zulassung hatten.

Den Umgang der Pharmaunternehmen mit diesen und weiteren branchenspezifischen Schlüsselthemen der Nachhaltigkeit analysiert oekom research in seinem aktuellen Industry Report Pharmaceuticals & Biotechnology. Dargestellt werden ausgewählte Einzelergebnisse der Analyse wie z. B. die zeitliche Entwicklung des durchschnittlichen Branchenratings, die besten und die kontroversesten Unternehmen sowie zahlreiche weitere Aspekte, die die Nachhaltigkeitsleistungen der Branche charakterisieren. Der Report enthält außerdem eine Übersicht über alle 87 bewerteten Unternehmen der Pharmaindustrie inklusive Rating und Ranking.

Der oekom Industry Report richtet sich sowohl an Unternehmen, die sich mit den Anforderungen an ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement und ihrer Stellung innerhalb der Branche auseinandersetzen wollen, als auch an institutionelle Investoren und Vermögensverwalter, die sich über die Chancen und Risiken von Kapitalanlagen in der Pharmabranche informieren möchten.

Kontakt: Christopher Knapp, Manager Client Relations, oekom research, Tel: +49/(0)89/ 544184-67, E-Mail: knapp@oekom-research.com


oekom Position Paper: Hydraulic Fracturing

Konventionelle, leicht zu erschließende Öl- und Gasvorkommen werden knapp, das Bedürfnis nach Energieversorgungssicherheit und Autonomie steigt, unter anderem vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen in Osteuropa und der arabischen Welt. Daher ist es für die Öl- und Gasindustrie zunehmend interessant, in riskantere Fördergebiete zu expandieren und umstrittene Fördermethoden zur Gewinnung unkonventioneller Reserven einzusetzen.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Verfahren des Hydraulic Fracturing (Fracking) Gegenstand kontroverser und vielschichtiger Auseinandersetzungen. Das aktuelle Positionspapier dokumentiert Fakten und Argumente der öffentlichen Debatte und stellt dar, wie oekom research Fracking im Rahmen seines Corporate Ratings bewertet. Im Zentrum der Betrachtungen steht dabei die seit den frühen 2000er Jahren praktizierte Form des Hochvolumen-Frackings in Kombination mit Horizontalbohrungen, welche die kommerzielle Förderung von Schiefergas und Tight Oil aus sehr dichtem Gestein überhaupt erst ermöglicht hat.

Das oekom Position Paper Hydraulic Fracturing kann kostenfrei unter info@oekom-research.com angefordert werden.


3. Global Challenges Index

Nachhaltigkeitsindex GCX nun täglich in der Frankfurter Rundschau

Ab 2. Dezember 2014 platziert die Frankfurter Rundschau den Global Challenges Index (GCX) täglich auf ihrer Börsenseite. Der Index, den die Börse Hannover gemeinsam mit oekom research initiiert hat, wird in der Printausgabe als Ersatz für den MDAX abgebildet. Dieser Schritt spiegelt die wachsende Relevanz von nachhaltigen Geldanlagen wider. „Die Frankfurter Rundschau setzt sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige, ressourcenschonende und soziale Wirtschaft ein“, erklärt Daniel Baumann, Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Rundschau. „Mit der Platzierung des GCX auf unserer Börsenseite wollen wir es unseren Lesern erleichtern, verantwortungsvoll in Aktien zu investieren. Außerdem werden wir die im GCX notierten Unternehmen journalistisch begleiten, um unseren Lesern zu zeigen, was nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis bedeutet.“

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:
www.gc-index.com


4. Markt

US-amerikanischer SRI-Markt wächst

Das Volumen nachhaltiger Geldanlagen in den USA ist mit Stand Ende 2013 auf 6,57 Billionen US-Dollar angewachsen. Im Vergleich zu Ende 2011 entspricht dies einem Wachstum von 76 Prozent. Dies berichtet das US Social Investment Forum (US SIF) in seinem aktuellen Marktbericht „Report on US Sustainable, Responsible and Impact Investing Trends 2014“. Institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Stiftungen haben mit 4,04 Billionen US-Dollar einen SRI-Marktanteil von über 60 Prozent. Insgesamt ist jeder sechste in den USA professionell verwaltete US-Dollar nachhaltig investiert.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.ussif.org


Wachstum nachhaltiger Publikumsfonds in Europa

Das Volumen nachhaltiger Publikumsfonds in Europa ist mit Stand Ende Juni 2014 auf 127 Milliarden Euro angestiegen, was einem Anstieg von 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Anzahl der SRI-Fonds, die in Europa zum Vertrieb zugelassen sind, hat sich von 922 im Vorjahr auf 957 erhöht. Dies berichtet die französische Nachhaltigkeits-Ratingagentur vigeo in ihrer jährlichen Marktstudie „Green, Social and Ethical Funds in Europe“.

Frankreich ist laut vigeo nach wie vor der größte Markt für SRI-Publikumsfonds, sowohl hinsichtlich des Marktvolumens (46 Milliarden Euro) als auch der Fondsanzahl (263). Mit Ausnahme von Luxemburg hat das Marktvolumen in allen Ländern zugenommen, insbesondere in Dänemark (+102 Prozent), Italien (+40 Prozent), Norwegen (+31 Prozent), Frankreich (+20 Prozent) und Großbritannien (+17 Prozent).

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.vigeo.com/csr-rating-agency/en/etude-vigeo-fonds-verts-sociaux-et-ethiques


5. Studien/Publikationen

Transpareny International: Transparenz in der Unternehmensberichterstattung

Cover_TI_2014.jpgDie Antikorruptionsorganisation Transparency International hat in ihrem Report „Transparency in Corporate Reporting“ die Berichterstattung der 124 größten börsennotierten multinationalen Unternehmen aus 25 Ländern unter die Lupe genommen. Die Bewertung basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen der Unternehmen zum Umfang von Antikorruptionsprogrammen, zur Offenlegung von wirtschaftlichen Verflechtungen sowie zur länderspezifischen Offenlegung von finanziellen Aufwendungen und Einnahmen.

Im Vergleich zum vorhergehenden Report aus dem Jahr 2012 hat sich die Berichterstattung leicht verbessert. Neue gesetzliche Regulierungen haben die Anforderungen an die Berichterstattung von Unternehmen erhöht. Zudem berichten viele Unternehmen bereits nach dem Standard der Global Reporting Initiative, die freiwillige Leitlinien für die Nachhaltigkeitsberichterstattung formuliert. Trotzdem liegt der Durchschnittswert für alle 124 untersuchten Unternehmen bei lediglich 3,8 von möglichen 10 Punkten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.transparency.org/news/feature/global_companies_global_transparency


6. Veranstaltungen

TBLI Conference USA

Zur kommenden TBLI Conference USA laden die Veranstalter am 23. Januar 2015 nach Chicago ein. Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen und Trends unter anderem in den Bereichen ESG Integration, Impact Investing und Climate Change Risks.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.tbligroup.com/tbliconference/boothkellogg2015.html


UPJ-Jahrestagung

Am 19. März 2015 findet in Berlin die Jahrestagung des UPJ-Netzwerks engagierter Unternehmen und Mittlerorganisationen statt. Diese Veranstaltung bietet eine Plattform für die bundesweite Vernetzung von Unternehmen, Zivilgesellschaft und Politik. Vorträge, Workshops und Debatten geben Impulse für die Gestaltung von Corporate Social Responsibility (CSR), Corporate Citizenship und Corporate Volunteering.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.upj.de/dt_veranst_detail.80.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=2828&tx_ttnews[backPid]=21&cHash=e4022be36e


Deutsches CSR-Forum

Das 11. Deutsche CSR-Forum für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit findet vom 20. bis 21. April 2015 in Ludwigsburg bei Stuttgart statt. Dort diskutieren unter dem Motto „Ohne CSR kein Geschäftserfolg?“ Vertreter von Unternehmen, NGOs, Politik, Medien und Wissenschaft aktuelle Fragestellungen von Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.csrforum.eu/kongress/2015


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