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newsletter 03/2015

Unsere Themen:

1. Kunden

- Sparkasse Osnabrück wählt oekom research als Partner

- Stadtsparkasse Düsseldorf legt nachhaltigen Mischfonds auf

2. oekom Services

- oekom Corporate Responsibility Review 2015

- Outperformance durch Nutzung des oekom Prime-Standards

3. Global Challenges Index

- Rebalancing des Global Challenges Index: Accenture und Autodesk lösen J Sainsbury und Interface ab

- Global Challenges Index knackt die Marke von 2.000 Punkten

4. Markt

- Wachstum bei Nachhaltigkeitsfonds in Europa

5. Studien/Publikationen

- Neuer Unternehmensleitfaden zu UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte erschienen

6. Initiativen

- Deutscher Nachhaltigkeitspreis

7. Veranstaltungen

- Deutscher StiftungsTag 2015

- Marktplatz für nachhaltige Investments

- FNG-Dialog

8. Jobs

- Stellenausschreibung Sekretär / Assistent (m/w)



1. Kunden

Sparkasse Osnabrück wählt oekom research als Partner

Die Sparkasse Osnabrück bietet ihren Kunden seit Anfang dieses Jahres eine nachhaltige Vermögensverwaltung an. Als Grundlage dienen dabei die Analysen von oekom research. „oekom research stellt uns qualitativ hochwertige Ratings zu einer großen Zahl von Emittenten zur Verfügung“, erläutert Horst Höweler, Stiftungsbeauftragter der Sparkasse Osnabrück. „Auf dieser Basis lassen sich für unsere Kunden maßgeschneiderte Nachhaltigkeitskonzepte entwickeln und umsetzen.“

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung, eine von der deutschen Bundesregierung gegründete gemeinnützige Einrichtung der wissenschaftlichen Forschungsförderung, arbeitet bereits mit der Sparkasse Osnabrück zusammen und berücksichtigt bei ihrer Kapitalanlage soziale und umweltbezogene Kriterien. Gemeinsam mit oekom research wurde ein umfangreiches Konzept zur nachhaltigen Kapitalanlage erarbeitet, das nun über Ausschlusskriterien umgesetzt wird.

Kontakt: Horst Höweler, Stiftungsbeauftragter, Sparkasse Osnabrück, Tel: +49/(0)541/324 3182, E-Mail: horst.hoeweler@sparkasse-osnabrueck.de


Stadtsparkasse Düsseldorf legt nachhaltigen Mischfonds auf

Die Stadtsparkasse Düsseldorf legt mit Start Anfang April 2015 den nachhaltigen Mischfonds „Stadtsparkasse Düsseldorf Nachhaltigkeit“ (ISIN: DE000A117YT2) auf. Bei der Auswahl der Titel greift sie auf die Analysen von oekom research zurück. Der Fonds investiert in Aktien und Anleihen von Emittenten, die durch die Kombination von Best-in-Class-Ansatz und strengen Ausschlusskriterien hohen Anforderungen im Sozial- und Umweltbereich genügen.

So sind Unternehmen, die ihr Geld beispielsweise mit Atomenergie, Glückspiel, Grüner Gentechnik, Rüstung oder Tabak verdienen, ebenso vom Investment ausgeschlossen wie jene, die bestimmte kontroverse Geschäftspraktiken – zum Beispiel Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen, Missachtung von Umweltgesetzen, Bilanzfälschung oder Korruption – betreiben. Für die Auswahl der Ländertitel gelten ebenfalls strenge Regeln: Staaten, die beispielsweise Atomwaffen besitzen, Menschenrechte verletzen oder unzureichende Klimaschutzleistungen zeigen, sind vom Anlageuniversum ausgeschlossen.

„Mit oekom research haben wir den passenden Partner gefunden, unser Produktangebot um das Thema Nachhaltigkeit zu erweitern“, so Michael Hülsmann, Abteilungsdirektor Treasury und Asset Management bei der Stadtsparkasse Düsseldorf. „Dabei bestärkte uns die zunehmende Nachfrage verschiedener privater und institutioneller Investoren in der Auflage dieses Fonds.“

Kontakt: Michael Hülsmann, Abteilungsdirektor Treasury und Asset Management, Stadtsparkasse Düsseldorf, Tel: +49/(0)211/878-2212, E-Mail: michael.huelsmann@sskduesseldorf.de


2. oekom Services

oekom Corporate Responsibility Review 2015

Cover_CRReview_2015.jpg oekom research hat die nachhaltigkeitsbezogene Performance von Unternehmen untersucht und vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über das Freihandelsabkommen TTIP auch einen Vergleich zwischen europäischen und US-amerikanischen Unternehmen gezogen. Ergebnisse hat oekom research am 25. März 2015 in seinem Jahresbericht „oekom Corporate Responsibility Review 2015“ veröffentlicht.

Die Nachhaltigkeitsperformance von europäischen und US-amerikanischen Unternehmen unterscheidet sich deutlich. So erreichen die europäischen Unternehmen eine durchschnittliche Bewertung von 40,6 auf der von 0 bis 100 (Bestwert) reichenden Skala, Unternehmen mit Sitz in den USA kommen auf eine durchschnittliche Bewertung von nur 25,2, also einen deutlich niedrigeren Wert. Kritiker des TTIP-Abkommens befürchten, dass das Abkommen zu einer Angleichung der sozialen und ökologischen Standards auf dem unteren Niveau führen wird. Bewahrheitet sich dies, wird es spannend, welche Auswirkungen auf das Nachhaltigkeitsmanagement der europäischen und US-amerikanischen Unternehmen damit verbunden sind.

Die Gesamtbewertung der Nachhaltigkeitsperformance der international tätigen, börsennotierten Großunternehmen mit Sitz in den Industrieländern ist im vergangenen Jahr recht stabil geblieben. Knapp die Hälfte (49,7 Prozent) der Unternehmen zeigt kaum oder kein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil um 3,4 Prozentpunkte gesunken. Allerdings erfüllt nicht einmal jedes sechste Unternehmen (16,3 Prozent) die von oekom research branchenspezifisch definierten Mindestanforderungen an das Nachhaltigkeitsmanagement und wird mit dem oekom Prime Status ausgezeichnet.

„Im Vergleich zum vergangenen Jahr sehen wir bei den Unternehmen minimale Fortschritte beim Umgang mit den ökologischen und sozialen Herausforderungen“, fasst Matthias Bönning, COO und Head of Research von oekom research, die Ergebnisse zusammen. „Doch vor dem Hintergrund der großen globalen Probleme und der sich daraus ergebenden Handlungsnotwendigkeit reicht das mit Sicherheit noch nicht aus.“

Die Studie steht zum Download bereit unter:
www.oekom-research.com/index.php?content=studien


Outperformance durch Nutzung des oekom Prime-Standards

oekom research hat mit seinem Kooperationspartner Deutsche Performancemessungs-Gesellschaft (DPG) erneut untersucht, wie sich die Berücksichtigung des oekom Prime Status bei der Kapitalanlage auf Rendite und Risiko auswirkt. Der Prime-Status wird an Unternehmen vergeben, die die von oekom research definierten Anforderungen an das Nachhaltigkeitsmanagement erfüllen. Basis der Analyse bilden die Großunternehmen aus dem oekom Universum, die den oekom Prime Status erreichen, das oekom Prime Portfolio Large Caps (oekom PPLC).

Im Zeitraum 01.01.2005 bis 31.12.2014, also über einen Zeitraum von zehn Jahren, erreichte das nach Marktkapitalisierung gewichtete oekom PPLC nach Berechnungen der DPG eine kumulierte Rendite von 116,03 Prozent. Der MSCI World Total Return Index® kam im gleichen Zeitraum auf eine kumulierte Rendite von 113,04 Prozent. Das oekom PPLC erzielte damit im Betrachtungszeitraum mit 8,01 Prozent p.a. eine bessere Rendite als der konventionelle Vergleichsindex mit 7,86 Prozent p.a. Bei Gleichgewichtung der Titel im oekom PPLC liegt die Rendite sogar bei 10,68 Prozent p.a.

Die Ergebnisse der Analyse sind in einer neuen Ausgabe der Publikationsreihe „oekom Facts & Figures“ zusammengefasst, die Sie kostenfrei unter info@oekom-research.com anfordern können.


3. Global Challenges Index

Rebalancing des Global Challenges Index: Accenture und Autodesk lösen J Sainsbury und Interface ab

Der irische Beratungsdienstleister Accenture und der US-amerikanische Softwareanbieter Autodesk sind zum 20. März 2015 in den Global Challenges Index (GCX) aufgenommen worden. Die beiden Unternehmen ersetzen das britische Handelsunternehmen J Sainsbury und den US-amerikanischen Teppichhersteller Interface, die den strengen Auswahlkriterien des GCX nicht mehr genügen.

„Das Produktportfolio von Accenture umfasst zahlreiche umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, beispielsweise Klima- und Energiemanagementlösungen“, erläutert Dr. Sandra Reich, Geschäftsführerin der Börse Hannover, die Entscheidung für die Aufnahme des Unternehmens in den Index. Zudem engagiert sich das Unternehmen im Bereich der Vermittlung von IT-Kompetenzen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen und berät Nichtregierungsorganisationen auf einer pro-bono Basis.

Autodesk ist ein Anbieter von Computer-Aided Design (CAD) Software. Das Kernprodukt des Unternehmens, AutoCAD, wird insbesondere von Architekten und Ingenieuren genutzt, um Produkte und Gebäude zu entwerfen, in deren Entwurfsphase bereits Ressourcenverbräuche optimiert werden. Zu den Stärken des Unternehmens gehören weitere Programme, die ein nachhaltiges Design von Produkten ermöglichen.

J Sainsbury wird aufgrund eines Arbeitsrechtsverstoßes in seiner Zuliefererkette aus dem GCX ausgeschlossen. Infolge einer dadurch bedingten Abwertung des Ratings hat J Sainsbury zudem den oekom Prime Status verloren. Auch Interface hat im aktuellen Rating den erforderlichen oekom Prime Status nicht mehr erreicht. Defizite sieht die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research hier vor allem im unzureichenden Management der Lieferkette im Hinblick auf Nachhaltigkeitsstandards. Interface zeigt insbesondere in Bezug auf die Wasserverwendung und den Umgang mit umwelt- und gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen eine zu schwache Performance.

Hintergrund des Wechsels ist das reguläre Rebalancing des GCX. Die Index-Zusammensetzung wird halbjährlich geprüft. Wenn Aktien nicht mehr den strengen Auswahlkriterien genügen, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen.

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:
www.gc-index.com


Global Challenges Index knackt die Marke von 2.000 Punkten

Der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover setzt seine Erfolgsgeschichte fort. Nach einem Anstieg um mehrere Hundert Punkte innerhalb weniger Monate übersprang das Nachhaltigkeitsbarometer im März 2015 erstmals die Marke von 2.000 Punkten. Erst im Juni 2014 war der Index, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, auf über 1.500 Punkte geklettert. Auf ein Jahr gesehen hat der GCX damit erneut den performancestarken Deutschen Aktienindex (DAX) geschlagen: Während dieser binnen Jahresfrist um rund 30 Prozent zulegte, notiert der GCX heute um 40 Prozent höher als noch Ende März 2014.

„Viele Titel profitieren vom aktuellen Positivtrend am Aktienmarkt. Die Aktien der besonders nachhaltig orientierten Unternehmen im GCX konnten den Markt sogar schlagen“, erläutert Dr. Sandra Reich, Geschäftsführerin der Börse Hannover, die Entwicklung. „Das ist ein erneuter Beleg dafür, dass sich die nachhaltige Geldanlage auszahlen kann.“

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:
www.gc-index.com


4. Markt

Wachstum bei Nachhaltigkeitsfonds in Europa

European_RI_Fund_Survey_2015.jpgIn Europa waren mit Stand Ende 2014 1.874 nachhaltige Investmentfonds zum Vertrieb zugelassen, die ein Anlagevermögen von 372,0 Milliarden Euro verwalteten. Damit ist das in den Fonds verwaltete Vermögen seit 2012 um 56 Prozent gewachsen. Dies ist das Ergebnis der Studie „European Responsible Investing Fund Survey 2015“, die KPMG (Luxemburg) im Auftrag des Luxemburger Fondsverbandes ALFI (Association of the Luxembourg Fund Industry) durchgeführt hat. Der Anteil nachhaltiger Investments betrug 3,3 Prozent des verwalteten Fondsvermögens in Europa und 3,4 Prozent mit Blick auf die Anzahl der Fonds.

Themenfonds, d. h. Fonds mit einem umweltorientierten, sozialen oder ethischen Fokus, stellten etwa ein Drittel der nachhaltigen Fonds, allerdings nur 13 Prozent von deren verwaltetem Vermögen. Fonds, die in Umweltthemen investieren, machten dabei nach wie vor den größten Anteil aller thematischen Fonds aus.

Luxemburg dominiert die nachhaltige Fondslandschaft, sowohl beim Marktanteil am verwalteten Fondsvermögen (35 Prozent) als auch beim Marktanteil an der Anzahl der Nachhaltigkeitsfonds (30 Prozent).

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.alfi.lu/node/2891


5. Studien/Publikationen

Neuer Unternehmensleitfaden zu UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte erschienen

Mit dem „United Nations Guiding Principles Reporting Framework” wurde ein umfassender Leitfaden veröffentlicht, der Unternehmen bei der Berichterstattung zu menschenrechtsrelevanten Themen unterstützen soll. Der Leitfaden ist das Ergebnis eines 18-monatigen Konsultationsprozesses im Rahmen der Human Rights Reporting and Assurance Frameworks Initiative (RAFI), an dem sowohl Unternehmensvertreter und Investorengruppen als auch zivilgesellschaftliche Organisationen, Regierungsvertreter und andere Experten beteiligt waren. Die Veröffentlichung eines zweiten Handbuchs ist für Anfang 2016 geplant. Dieses richtet sich an interne Auditoren und externe Prüfer und enthält Leitlinien zur Bewertung der Unternehmensreporte.

Der neue Leitfaden ist auf www.ungpreporting.org kostenlos abrufbar.


6. Initiativen

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Bis zum 5. Juni 2015 können sich deutsche Unternehmen und Kommunen um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 bewerben. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet Unternehmen aus, die sich erfolgreich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Der Preis wird am 27. November 2015 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf vergeben.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.nachhaltigkeitspreis.de


7. Veranstaltungen

Deutscher StiftungsTag 2015

Der Deutsche StiftungsTag, Europas größter Stiftungskongress, findet vom 6. bis 8. Mai 2015 in Karlsruhe statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Auf dem Weg nach Europa – Stiftungen in Deutschland“.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.stiftungen.org/index.php?id=4705


Marktplatz für nachhaltige Investments

Nachhaltig von Beratern für Berater: Unter diesem Motto findet am 12. Mai 2015 in Bensheim bei Darmstadt der „Marktplatz für Nachhaltige Investments 2015“ statt. Die Veranstaltung soll den fachlichen Austausch fördern, um ethisch-ökologische Investments gemeinschaftlich voranzutreiben. Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) wird zu diesem Anlass das für Juli 2015 geplante Qualitätssiegel erstmals in Beraterkreisen vorstellen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.qualitates.de


FNG-Dialog

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) veröffentlicht seinen Marktbericht für Deutschland, Österreich und die Schweiz im Rahmen eines FNG-Dialoges. Die Fachveranstaltung findet am 13. Mai 2015 in Berlin statt und umfasst neben der Präsentation der neuesten Marktdaten auch Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen und Trends.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.forum-ng.org


8. Jobs

Stellenausschreibung Sekretär / Assistent (m/w)

oekom research sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Sekretär / Assistenten (m/w). Voraussetzungen sind unter anderem eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung, ein sorgfältiger und strukturierter Arbeitsstil sowie hohe Service- und Kundenorientierung mit einem sicheren und freundlichen Auftreten. Zu den Aufgaben gehören Termin- und Reiseorganisation, Besucherempfang, Erstellung von Präsentationsmaterialien und Unterstützung bei der Vorbereitung von Veranstaltungen. Der Arbeitsort ist München.



Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie unter:
www.oekom-research.com/index.php?content=jobs

Kontakt: Oliver Rüter, Director Human Resources, Tel: +49/(0)89/544184-51; E-Mail: oliver.rueter@oekom-research.com


top nachrichten

oekom Corporate Responsibility Review 2015

2015/04/01

Outperformance durch Nutzung des oekom Prime-Standards

2015/03/31

PRI event on “Research, Innovation & Stewardship“

2015/03/09

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